BackWPup – Backup einrichten und Funktionen

Nun habe ich ja schon einiges bei meinem WordPress Blog eingerichtet, konfiguriert und geschrieben. Da ich ja schon einmal den Supergau erlebt habe, dass meine Website abgeraucht ist, werde ich jetzt ein vernünftiges Backupsystem einrichten. Meine Wahl ist das Plugin BackWPup von Daniel Hüsken. Es gibt davon eine free und eine kostenpflichtige Version. Für die meisten Anwender dürfte die kostenfreie Version ausreichend sein. Entscheidend war für mich, dass ich meine Sicherungen regelmäßig, automatisiert und möglichst in der Cloud speichern kann. Meine Wahl dafür ist die Dropbox. Wer sich über den Link ein Dropboxkonto einrichtet, erhält 500 MB zusätzlichen Speicherplatz.

BackWPup – Funktionen

Die Funktionen der kostenfreien Version sind folgende:

  • Vollständige Datenbanksicherung
  • Vollständige Dateisicherung
  • Datenbanküberprüfung
  • Datenbankoptimierung
  • WordPress XML-Export
  • Liste installierter Plugins
  • Verwaltung der Backup-Archive
  • Verwaltung der Log-Dateien
  • Start der Aufträge über WP-Cron, URL, System, Backend, WP-CLI
  • Log-Report via E-Mail
  • Datensicherung zu Microsoft Azure
  • Datensicherung via E-Mail
  • Datensicherung zu S3-Dienstleistern (Amazon, Google Storage, Hosteurope, usw)
  • Datensicherung zu Dropbox
  • Datensicherung zu Rackspace Cloud Files
  • Datensicherung auf FTP-Server
  • Datensicherung auf eigenem Webspace
  • Datensicherung auf eigenem SugarSync

Die kostenpflichte Version hat noch einige Funktionen mehr. Ob diese gebraucht werden oder nicht, mag jeder selbst entscheiden.

BackWPup – einrichten

Ich für meinen Teil habe beschlossen, das Backup ausschließlich in der Dropbox zu speichern. Da ich diese Inhalte wiederum regelmäßig auf eine externe Festplatte kopiere, ist dies für mich absolut ausreichend.

Den Zugang zur Dropbox richtet ihr wie folgt ein:

Nach der Installation findet ihr im unteren Bereich des Dashboards einen Neuen Punkt BackWPup. Das ist nun die Schaltzentrale. Beim Einrichten eines neues Auftrags könnt ihr auswählen was ihr alles gesichert haben wollt, und in welchem Umfang dies passieren soll. Da ich faul bin, mache ich täglich eine Komplettsicherung. Außerdem könnt ihr dort auswählen, wohin ihr die Daten gesichert haben wollt. Wählt ihr hier die Dropbox aus, dann öffnet sich ein weiterer Reiter, in dem ihr eure Dropbox-Daten eingeben müsst. Des weiteren könnt ihr auswählen nach wie vielen Sicherungsdateien die älteste Sicherung gelöscht wird. Auch aus diesem Grund mache ich eine tägliche Sicherung, so dass ich in etwa die letzten 14 Tage als Sicherung parat habe.

Selbstverständlich gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, die Datensicherung local, oder in der Cloud zu speichern. Aber wie gesagt, ich habe mich für die Dropbox entschieden.

Es gibt noch einige serverseitige Voraussetzungen, damit das Plugin einwandfrei läuft:

— PHP 5.2.0
— WordPress 2.8, aber besser 3.1+ [es wird eh immer die neuste WP-Version empfohlen!]
— curl (für Amazon S3-, MS Azure-, RackSpace-, Dropbox-Unterstützung)
— gzip (für PCLZIP- und gzip-Archive)
— bzip2 (für bzip2-Archive)

 Eine weitere gute Erklärung und weitere Einstellungsmöglichkeiten findet ihr bei deckerweb.de

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  1. Pingback: Limit Login Attempts - wofür und wie einrichten - Rainers Blog

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