Planung der Wasserhaltung

Die Bäume wachsen nun an einem anderen Ort. Also haben wir die nächsten Schritte geplant. Da wir in einer Stadt an der Isar wohnen, und ich im selben Stadtteil groß geworden bin in dem wir unser Eigenheim errichten, ist mir bekannt, dass wir häufig Probleme mit hohem Grundwasserstand haben. Daher war mir klar, dass wir eine Wasserhaltung benötigen. Allerdings befindet sich das Baugebiet in einer Gegend, die von einer alten Wohnsiedlung umgeben ist. Einen Platz wohin das Wasser gepumpt werden kann, kann ich mir nicht vorstellen.

Nach einem Telefonat mit dem Landratsamt wegen des Antrags zur Absenkung des Grundwassers, wie das im Fachjargon heißt, habe ich noch mit der Stadt Freising wegen des Einleitungspunktes telefoniert. Hier kam natürlich die nächste Enttäuschung. Es gibt nur einen Bach, der für die Einleitung nicht geeignet ist, da er im weiteren Verlauf in ein Rohrsystem mündet, und er außerdem im Naturschutzgebiet liegt, und dazu benötigt man eine Genehmigung der unteren Naturschutzbehörde…. da war doch bereits was. Also fällt diese Variante flach.

Eine weitere Möglichkeit wäre die Sondergenehmigung zur Einleitung des Bauwassers in die städtische Kanalisation. Da wir aber nur einen Schmutzwasserkanal haben, wurde diese Option vom Klärwerk sofort als nicht möglich beurteilt. Also die letzte Variante: Einleitung in die Isar. WAS? Das sind in etwa 600 bis 700 m. Das wird richtig teuer.

Unser Bauträger hat daraufhin angeboten, ein Probeloch zu graben, da der Bagger sowieso gerade in der Nähe ist, um den Grundwasserspiegel zu beurteilen. Heraus kam eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte zuerst. Wir müssen einen Bodenaustausch durchführen, da es sich wieder erwarten nicht um einen Kiesboden, sondern um ein Torf/Lehmgemisch handelt. Die gute Nachricht ist, dass dadurch kaum Grundwasser vorhanden ist und eine „kleine“ Wasserhaltung direkt auf dem Grundstück ausreichend ist.

Natürlich erzeugt auch diese Nachricht weitere Kosten. Die da wären: Der laut Entwässerungsplan notwendige Sickerschacht muss deutlich tiefer gegraben werden. Es ist eine Drainage um das Haus notwendig, um eine ordentliche Entwässerung zu gewährleisten.

Als nächstes werde ich von der Beantragung der Hausanschlüsse berichten.

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