Private Energiewende – was bisher geschah!

Heute berichte ich über meine private Energiewende. Da wir anfang 2013 begonnen haben, unsere eigene Doppelhaushälfte zu bauen, konnten wir natürlich auch unsere private Energiewende recht einfach voran treiben. Mir persönlich ist es ein Anliegen, meinen Kindern ein nachhaltiges Zuhause anzubieten. Dazu gehört für mich, Verschwendung zu vermeiden und energieeffizienz zu fördern. Der Komfort soll dabei aber kaum spürbar eingeschränkt werden.

Private Energiewende – das haben wir in der Bauphase umgesetzt!

  1. Haus nach KfW70-Standardprivate Energiewende - unsere Doppelhaushälfte
  2. Grundwasserwärmepumpe als Heizung und zur Warmwasserbereitung
  3. Fußbodenheizung
  4. Kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung
  5. Netzwerk in jedem Zimmer
  6. Photovoltaikanlage mit 6,67 kWp Leistung
  7. Energiemanagementsystem „Powerdog“ von Eco-Data
  8. Kaminofen
  9. elektrische Rolläden mit zentraler Steuereinheit
  10. Regenwassersammler

Als das Haus dann fertig gestellt war, hat der Energieberater den Energieausweis noch einmal überarbeitet. Was soll ich sagen… meine private Energiewende steht auf einem soliden Fundament. Der Primärenergiebedarf des Hauses (ca. 160 m² Wohn- und ca. 70 m² Nutzfläche) beträgt 9,6 kWh/(m² a), der Energiebedarf des Gebäudes 3,7 kWh/(m² a). Ich bin mal gespannt, ob die Wärmepumpe tatsächlich mit einem Energiebedarf von jährlich ca. 2.200 kWh auskommt. Das Ziel, meinen Kindern ein nachhaltiges Zuhause zu bieten habe ich im ersten Schritt erreicht! Außerdem erwarte ich, dass sich die Nebenkosten dauerhaft auf einem konstant niedrigen Niveau bewegen.

Neben den Energieeffizienten Maßnahmen in der Bauphase kommen noch weitere Optimierungen, die aber bestimmt noch nicht abgeschlossen sind.

Private Energiewende – diese Optimierungen wollen wir noch durchführen!

  1. Wahl eines reinen Ökostromanbieters (Naturstrom) – umgesetzt
  2. Optimierung des Eigenverbrauchs von PV strom – teilweise umgesetzt
  3. regelmäßiges Messen des Stromverbrauchs der Haushaltsgeräte – laufend
  4. Energieeffiziente Haushaltsgeräte benutzen – teilweise umgesetzt
  5. Austausch von „Stromfressern“ durch moderne, energiesparende Geräte – bei Bedarf
  6. Photovoltaikanlage um einen Stromspeicher ergänzen – in Planung, mittel bis langfristig
  7. Umstieg auf ein Elektrofahrzeug – langfristig

Es ist also noch einiges zu tun für meine private Energiewende. Aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Bei den fortlaufenden Optimierungen ist es mein Ziel, den Zukauf an Strom jährlich zu reduzieren und den Eigenverbrauch kontinuierlich zu erhöhen. Da ich aber zwei Kinder habe, die irgendwann verstärkt Bedarf an Elektrogeräten haben werden, ist die Anschaffung eines Stromspeichers ein notwendiges und realistisches Ziel, um unseren Strompreis konstant zu halten. Ich betone es noch einmal. Mir liegt es fern, auf Komfort zu verzichten. Aber die Energie die wir benutzen soll ökologisch und nachhaltig sein. Nur so wird meine private Energiewende gelingen. Für mich und für unsere Nachfahren möchte ich meinen Beitrag für eine saubere Zukunft leisten.

Die Fülle der Maßnahmen werden von Alex Fischer bestätigt, der auf wertsteigernd modernisieren setzt. Schadet ja nicht, wenn der Neubau die „Wertsteigerung“ gleich enthält.

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