Wenn der Winter vorbei ist, und im Frühling mit keinen längeren Frösten mehr zu rechnen ist, wird es Zeit für die Rasenpflege. Gerade nach der vegetationsarmen, kalten Jahreszeit braucht der Rasen intensive Pflege. Dazu gehören mähen, vertikutieren und düngen.
Nachdem wir letztes Jahr eingezogen sind, und wegen unserer kleinen Kinder einen Rollrasen verlegt haben, ist die Rasenpflege ein wichtiges Thema, damit er noch lange schön und unkrautfrei bleibt. Gerade jetzt nach dem Winter sieht der Rasen aber alles andere als schön aus. Braune Stellen mit abgestorbenem Gras, struppiges Erscheinungsbild, Rasenpflegeunterschiedliche Wuchslängen und verfilzter Wurzelbereich sind in meinem Rasen im Frühling nichts ungewöhnliches. Der Rasen konnte nicht richtig atmen. Durch die kalte und Nasse Jahreszeit ist der Boden verdichtet und kann zudem nur schwer Nährstoffe aufnehmen.
Um wieder ein sattes grün auf den Rasen zu zaubern, reichen 5 einfache Schritte aus.

Rasenpflege – 1. Schritt – mähen

Gerade beim Mähen des Rasens kann einiges falsch gemacht werden! Wie stark der Rasen gekürzt werden muss hängt im großen Masse von der eingesetzten Grasmischung ab. Aber auch die Häufigkeit mit der gemäht werden soll ist wichtig. In der Wachstumsphase muss der Rasen mindestens zweimal in der Woche gemäht werden. Dies soll nicht bei Temperaturen über 30°C oder direkter Sonneneinstrahlung geschehen. Der Rasen würde zu schnell verbrennen und austrocknen. Es soll nur ein drittel bis maximal die Hälfte der aktuellen Graslänge geschnitten werden. Der erste Rasenschnitt des Jahres darf nicht zu kurz sein. Zudem muss der Rasen trocken sein.

Rasenpflege – 2. Schritt – Boden auflockern und Pflanzenreste entfernen

nachdem der Rasen gemäht wurde, muss der Boden, der über den Winter kompakt geworden ist, aufgelockert werden. Zudem müssen alte Pflanzenreste wie Blätter oder ähnliches, sowie tiefer sitzende, verfilzte Rasenreste entfernt werden. Dies kann entweder mit einem Rechen geschehen, mit dem man den Boden etwas auflockert und Pflanzenreste entfernt, bzw. die Verfilzungen im Wurzelbereich der Gräser eliminiert.
Alternativ zur Handarbeit, kann die Rasenfläche auch elektrischen oder benzinbetriebenen Vertikutierern bearbeitet werden. Hier wird der Boden richtig aufgelockert, allerdings ist diese Methode nicht so schonend für den Rasen wie die Handarbeit

Rasenpflege – 3. Schritt – düngen

Um einen homogenen, grünen Rasen zu erhalten, muss der Rasen gedüngt werden. Zwei Düngergaben reichen vollkommend aus. Die erste erfolgt nach dem Ersten Mähen und der ersten Bodenauflockerung. Die zweite Düngergabe bietet sich im Herbst an. Es ist auf eine gleichmäßige Düngergabe zu achten. Bei partiell zu starker Düngung besteht die Gefahr, dass der Rasen an dieser Stelle verbrennt. Für die Düngung sollten die Temperaturen bei mindestens 8°C liegen.

Rasenpflege – 4. Schritt – gießen

Nachdem der Rasen gemäht, aufgelockert und gedüngt wurde, ist darauf zu achten, dass der Boden ausreichend feucht gehalten wird, nur dann können die Wurzeln der Gräser schnell wieder anwachsen und die Strapazen der Behandlung besser verkraften.

Rasenpflege – 5. Schritt – nachsäen

Löcher und braune Stellen im Rasen, sollten nach der Behandlung nachgesät werden, um eine ausgeglichene Rasendecke zu erhalten. Dazu ist die Nachsaat an den kahlen oder braunen stellen gleichmäßig auszubringen und anzudrücken. Direkt danach sollte nicht gemäht werden, da sonst der Rasensamen wieder entfernt werden kann.

Die Rasenpflege ist an und für sich nicht besonders aufwändig, aber dringend notwendig. Sicher wird man jetzt über den einen oder anderen Punkt diskutieren können. Ist es jetzt besser zuerst zu mähen und dann zu düngen, oder düngt man zuerst und mäht den Rasen anschließend? Welches die optimale Reihenfolge ist, möge jeder selbst beurteilen. An dieser Stelle möchte ich mich noch bei garten-freunde.com bedanken, die mich zur Gestaltung dieser Seite inspiriert haben.

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