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RSS – ist ein Feed noch zeitgemäß?

Neben den Artikeln, die in diesem Wahnsinns Sommer 2015 etwas zurückstehen mussten – Asche auf mein Haupt – habe ich mich wieder etwas mehr mit organisatorischem und Visionen rund um die Website beschäftigt. Es gibt sehr viele gute und interessante Blogs, die neben Wissensvermittlung auch aktuelle Themen behandeln. Diese regelmäßig zu verfolgen ist auf den Ersten Blick sehr schwer, wenn man, so wie ich, RSS nicht kennt bzw. bisher nicht benutzt hat.

RSS – Was ist das?

RSSRSS bedeutet Really Simple Syndication (etwa wirklich einfache Zusammenfassung). Der Name kommt daher, dass Inhalte, z.B. eines Blogs nur im Stile einer Nachricht ausgegeben werden. Alle Formatierungen werden auf ein Mindestmaß reduziert. Die Bereitstellung dieser Dateien im RSS-Format wird auch als RSS-Feed oder nur Feed bezeichnet. Feed kommt dabei von füttern, zuführen oder einspeisen. Genau der Umstand, dass diese Dateien mit ihrer minimalistischen Formatierung von anderen Programmen, den Feedreadern verarbeitet werden können, ist der große Vorteil.

RSS – Wie wird es benutzt?

Stellt euch vor ihr betreibt einen Blog zu einem bestimmten Thema. Zu diesem Thema gibt es noch hunderte, oder tausende weiterer Blogs und Nachrichtenseiten. Ohne RSS habt ihr praktisch keine Chance diese Seiten zu verfolgen, und auf aktuelle Themen oder Neuigkeiten zu reagieren, oder diese für eigene Artikel zu nutzen. Wenn ihr z.B. einen WordPress-Blog betreibt so wie ich, ist der ganze Blog automatisch als Feed verfügbar. Glaubt ihr nicht? Dann probiert mal http://rainerboegl.de/blog/feed/ aus. Solltet ihr tatsächlich einen eigenen WordPress-Blog betreiben, hängt an eure Adresse einfach /feed/ an und schaut was passiert.
Diese URL kopiert ihr in einen Feedreader. Ich benutze zur Zeit das Programm Feedreader, eines der ältesten Programme dieser Art. Ihr könnt es euch hier downloaden. Selbstverständlich gib und gab es diverse Alternativen, z.B. den Googlereader (eingestellt), Feeddemon oder Feedly. Wenn ihr den Link mit dem Feed einkopiert habt, wird euch die Webseite in minimalistischer Form angezeigt. Sind mehrere RSS-Feeds abonniert, werden auch alle angezeigt. Im Feedreader lassen sich alle Artikel gemäß Zeitpunkt der Erstellung anzeigen.

RSS – Vorteile?

Ist das „RSS-System“ einmal eingerichtet, habt ihr die Möglichkeit, jeden interessanten Blog, der RSS anbietet dort aufzunehmen. In relativ kurzer Zeit lassen sich die Artikel erfassen bzw. lesen, ohne den Blog selbst besuchen zu müssen. Das bedeutet für euch eine enorme Zeitersparnis bei der Informationsbeschaffung.

Fazit

RSS richtig eingesetzt, ist nach wie vor ein Hilfsmittel, das auch in der heutigen Zeit eine große Unterstützung bietet, wenn ihr Informationen schnell prüfen und scannen wollt. Der Stil kommt sehr old-fashioned daher, dafür benötigt RSS aber auch keine üppigen Datenmengen. Es erfüllt seinen Zweck!

2 Comments

  1. Führt ein Rss Feed dann nicht auch zu weniger Seitenbesuchern. Also wenn die „Stammkunden“, oder ein Teil davon, alles im Reader ließt?

    • Hallo Fizz,

      es mag sein, dass „Stammkunden“ dann nicht mehr regelmäßig die Website besuchen. Ist das aber so schlimm? Ich verstehe mich als Dienstleister. Wenn ich meinem Leser Zeit spare, dann habe ich mich zumindest positiv im Gespräch gehalten. Natürlich kannst du den Artikel für den Feed auch kürzen.
      Meiner Erfahrung nach, läuft die Nutzung eines RSS-Feeds in 3 Schritten ab.
      Schritt 1: Scannen der Überschrift im Feedreader
      Schritt 2: Scannen des Textes im Feedreader
      Schritt 3: Bei Interesse am Artikel, möchte ich auch die Grafiken und die Formatierung des Textes sehen, bzw. andere Artikel des Autors lesen. Darum besuche ich bei einem interessanten Artikel die Website.

      Natürlich muss jeder selbst wissen, ob er einen Feedreader anbieten bzw. nutzen möchte. Wenn dich jemand abonniert, bleibst du bei jedem neu veröffentlichten Artikel im Gedächtnis.

      Viele Grüße
      Rainer

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