Social Media Plattformen

Social Media Plattformen sind aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken! Google+, Facebook, Pinterest, Linkedin, Instagram, Xing, Youtube und Twitter sind dabei nur die bekanntesten. Welche davon helfen dir tatsächlich, deinen Blog zu promoten und interessierte Leser auf deine Seite aufmerksam zu machen? Welche Plugins gibt es für WordPress, die dich bei der Nutzung verschiedener Plattformen unterstützen und dir helfen Zeit zu sparen?

5 Tipps wie du Social Media Plattformen optimal nutzt

 

Tipp #1 Verstecke deine Social Sharing Buttons nicht!

Stell dir vor, ein Leser schenkt dir seine Aufmerksamkeit. Du hast einen richtig guten Artikel verfasst, den dein Tribe so gut findet, dass er ihn gerne teilen würde. Und nun? Du hast keine Social Sharing Buttons an der richtigen Stelle platziert!

Lass deine Leser niemals auf die Suche nach Ihnen gehen! Ich verwende dafür die Social Share Bar (Digg Digg Alternative)  und deine Leser sind jederzeit in der Lage deinen Artikel zu teilen!

Social Media Plattformen

Auf jeden Fall solltest du am Ende deines Artikels ebenfalls Social Media Buttons platzieren. Wenn du deinem Leser weitergeholfen hast, wird er den Artikel teilen und so deine Reichweite erhöhen. Ich verwende dafür das WordPress Plugin Crafty Social Buttons  übertreibt es aber nicht mit der Anzahl der Plattformen

Tipp #2 In der Kürze liegt die Würze

Kommen dir mache Webseiten zu überladen mit Social Media Buttons vor? Beschränke dich auf die 3 bis 4 für dich wichtigsten Dienste! Bietest du zu viele Social Media Plattformen an, wird deinen guten Inhalt keiner teilen. Entscheide selbst was dir besser gefällt:

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SocialMediaButtons_lang

Oder

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SocialMediaButtons_kurz

Mehr als 3 Buttons solltest du nur in Ausnahmefällen anbieten, nämlich dann, wenn in deiner Nische andere Plattformen gängig sind. Z.B. Instagram oder Flickr für ein Fotoblog. Üblicherweise reichen aber die 3 großen Anbieter, Facebook, Google+ und Twitter.

Tipp #3 Promote deinen Inhalt mindestens die nächsten 3 Monate

Du hast ein Thema für deinen Blogpost gewählt. Du hast recherchiert und Informationen zusammengetragen. Du hast an Formulierungen gefeilt, kurz: du hast dir Mühe bei deinem Artikel gegeben.

Wenn du viele Leser erreichen möchtest, reicht es nicht nach dem Schema

  • Artikel veröffentlichen
  • Social Media Plattformen informieren
  • Warten

vorzugehen. Du ahnst es sicher schon was passiert… NICHTS!

Du wirst schneller vergessen als du deinen Content geteilt hast. Das liegt daran, dass die Taktfrequenzen in denen neue Informationen gepostet werden sehr kurz sind. Bei Twitter beträgt sie gerade mal 18 Minuten. Wenn du deinen Inhalt dagegen öfter teilst, kannst du schnell deine Besucherzahlen verdoppeln. Eine Grafik von von CoSchedule  zeigt das sehr schön.

promote-your-blog-social-media-2xchart

Mit dem ersten Post teilten gerade 19 Personen auf allen Plattformen den Inhalt. Beim erneuten Promoten am nächsten Tag kamen noch einmal 15 klicks, und eine Woche später noch einmal 9 Klicks dazu. Wäre der Blogpost nicht mehrfach geteilt worden, hätte sich der Schreiber mit 19 Klicks begnügen müssen. Da er aber mehrfach die Werbetrommel gerührt hat, konnte er 43 Leser gewinnen – mehr als doppelt so viele!

Such dir einen Zeitplan aus, der zu dir und deinem Thema passt. Zu häufige Posts auf einer Plattform werden aber schnell als Spam wahrgenommen. Du musst den optimalen Weg heraus finden. Auch hier hat CoSchedule und traffic-tornado wieder wertvolle Vorarbeit geleistet. Ein effektiver Zeitplan wäre z.B. folgender

Zeitplan

Bei meinen 3 favorisierten Social Media Plattformen macht es bei Twitter Sinn, häufiger als bei Facebook und Google+ zu posten. Das liegt darin, dass Twitter ein sehr schneller Nachrichtendienst ist. Das heißt, dass deine Posts schnell aus dem Blick deiner potentiellen Leser geraten. Bereits nach 18 Minuten nimmt die Wahrscheinlichkeit enorm zu, dass dein Post nicht mehr gelesen wird.

Bevor du als Spammer wahrgenommen wirst, beachte unbedingt den nächsten Tipp

Tipp #4 Variiere deine Posts jedes Mal

Wie promotest du normalerweise deine Artikel? Du kopierst die Überschrift, schreibst den Link zu deinem Artikel und garnierst das Ganze mit ein paar Hashtags? Das machen die meisten so.

Das ist auch ein einziges Mal in Ordnung!

Postest du diesen Artikel auf diese Art und Weise aber immer und immer wieder, sind deine Follower ziemlich schnell genervt und entfolgen dich im schlimmsten Fall sogar. Das kannst du vermeiden, in dem du deine Texte variierst.

Hier findest du 5 alternative Beispiele für diesen Artikel

  • Wie du deinen Blog und Social Media Plattformen optimal verheiratest
  • Willst du mit Social Medias deinen Blog zum glühen bringen?
  • Mit Facebook, Twitter & Co deinen Blog durchstarten
  • Braucht dein Blog auch die Unterstützung von Google+ und Facebook?
  • 5 Tipps für das Optimale Zusammenspiel deines Blogs mit den Social Media Plattformen

Tipp #5 Finde heraus was die Leser deiner Social Media Plattformen interessiert

Schreib deine Artikel für Menschen! Aber was interessiert deine Leser wirklich? Eine Frage, die nicht leicht zu beantworten ist. Glücklicherweise findest du für Facebook, Google+ und Twitter diverse Hilfsmittel, die dir Statistiken zu deinen bereits erstellten oder geteilten Inhalten liefern. Poste nur Artikel, die von deinen Lesern geliebt werden. Wie du dies herausfindest zeige ich dir hier:

Beliebteste Facebookposts (Facebook Fanpage erforderlich!)

Eine kleine Statistik zu deiner Facebook Fanpage lässt sich mit Facebook-Fanpage –> Beitragsoptionen aufrufen.

facebook_statistik

Darin kannst du dir die Reichweite, also die Aufrufe deiner Seite anzeigen lassen. Meine Fanpage habe ich erst kürzlich erstellt, weshalb der Screenshot noch nicht so aussagekräftig ist. Das Prinzip wird aber deutlich. Artikel mit einer hohen Reichweite wurden schon oft aufgerufen und geteilt. Diese Art von Artikel bietet sich dann z.B. für eine Artikelserie an. Wie du deine Fanpage mit deinem persönlichen Profil verbindest findest du hier.

Beliebteste Tweets

Für Twitter bietet sich das Onlinetool Twitter Analytics an. Du rufst die Statistik wie folgt auf:

Menüleiste – Tweets – Datum wählen (möglichst lange, damit alle deine Tweets analysiert werden). Zum Schluss lässt du dir noch deine TOP-Tweets anzeigen.

Twitter_Statistik

Nun kannst du die Impressionen (=Reichweite) und deine Interaktionen bzw. deine Interaktionsrate anschauen. Auf Basis dieser Zahlen erfasst du die für deine Leser interessanten Artikel und kannst daraus neue Themen ableiten.

Beliebteste Google+ Beiträge

Mit dem kostenlosen Tool All My Plus kannst du deine beliebtesten Google+-Posts ermitteln. Nach dem Seitenaufruf loggst du dich mit deinem G+ Konto ein. Anschließend wählst du Popular Posts aus.

Google_Statistik1

Anschließend noch „Referesh Data“ anklicken und du erhältst ein Ergebnis wie unten.

Google_Statistik2

Es werden deutlich weniger Ergebnisse angezeigt, wie bei Facebook oder Twitter. Allerdings kannst du bei Google+ deine Daten deutlich feiner auswählen und bewerten.

Fazit

Die Social Media Plattformen solltest du unter keinen Umständen vernachlässigen. Wenn du die Punkte der Reihe nach abarbeitest, trittst du in Kontakt mit echten Menschen. Sicher kannst du daraus den einen oder anderen Fan gewinnen. Habt ihr noch weitere Tipps wie ein Blog in den Social Medias Beachtung findet? Lasst es mich wissen! Vielen Dank an dieser Stelle an Sergej Ryan Fischer, der mich mit seinem Traffic Tornado bei der Entstehung der Seite sehr inspieriert hat.

Eine weitere Social Media Plattform ist Youtube, die ich persönlich nicht sehr häufig nutze. Allerdings habe ich mir dort die Videos von Alex Fischer abonniert. Er setzt die Inhalte des Artikels mit Videos um.

Hinterlasst mir jetzt einen Kommentar mit deiner Meinung!

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2 comments untill now

  1. Hey Reiner,

    toller Artikel! 🙂

    Freut mich, dass der Traffic Tornado und ich solch eine große Inspiration sind – freue mich auf mehr von dir!

    Liebe Grüße
    Sergej

  2. Hallo Sergej,

    vielen Dank für das Lob! Deine Artikel sind ja richtige Bretter. Ich versuche relativ regelmäßig etwas zu veröffentlichen. Gute Artikel zu recherchieren und zu schreiben ist neben einem „normalen“ Beruf aber gar nicht so einfach.

    Bis bald
    Rainer

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